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Flirt - Aufriß - Anmache - Wie geht das? Praktische Tipps zum Kennenlernen von Frauen


Wo? Im Museum, Theater, Konzert

Sie brauchen gar nicht zu gähnen, wenn Sie jetzt lesen, dass Stätten der Kunst mit zu den ergiebigsten Jagdrevieren überhaupt gehören. Nicht nur für Männer, auch für Frauen - und das erleichtert Ihnen die Sache ungemein. Denn das weibliche Wesen, das in einschlägigen Frauenzeitschriften nachgelesen hat, dass es auch für "anständige" Mädchen keine Schande ist, sich in einem Museum ansprechen zu lassen, kommt Ihnen hier im wahrsten Sinne des Wortes auf halbem Weg entgegen.

Prinzipiell können Sie bei jedem Museums- Theater und Konzertbesuch gleichermaßen fündig werden. Das einzige, was Sie als generelle Regel im Kopf behalten müssen, ist folgendes:
Klassische Kunst bringt Sie mit gelangweilten höheren Töchtern, die einen Ehemann suchen, zusammen
Moderne Kunst vermittelt Ihnen die Bekanntschaft (en) selbstständiger Frauen, denen weniger an einem Ehemann als vielmehr an einem unterhaltsamen Flirt gelegen ist
Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Museen

Gerade weil diese Orte zum Aufreißen so beliebt sind, sollten Sie sich, um aus der Masse der balzenden Männer herrausragen, einen originelleren Spruch als die anderen einfallen lassen. Murmelnde Selbstgespräche vor einem Gemälde, vor dem "sie" auch gerade steht, zu führen, ist ebenso tabu wie der Satz: "Sie sind bezaubernder als alle Kunstwerke, die hier ausgestellt sind." Auch die Frage, wo Sie hier Rubens finden, können Sie sich sparen. Es gibt schließlich Museumsführer, die Sie als Mann von Welt lesen und sich somit alleine zurechtfinden können. Weiterhin gilt es zu beachten, dass Sie, wenn es zu einem Gespräch mit der Auserwählten kommt, keine Halbweisheiten von sich geben. Wenn Sie nichts von Kunst verstehen, geben Sie es ruhig zu. Falls "sie" darüber Bescheid weiß und ihr sympathisch sind, wird sie Sie gerne aufklären. Wenn sie einen Modigliani ebenso wenig von einem Klee unterscheiden kann wie Sie, dann haben Sie wenigstens schon eine Gemeinsamkeit entdeckt. Peinlich kann die Situation für Sie nur werden, wenn Sie unausgegorenes Zeug erzählen - und dabei ertappt werden. Keine Frau, selbst wenn sie es vielleicht sogar darauf abgesehen hat, Sie einzufangen, fühlt sich durch offensichtliche Plumpheit geschmeichelt. Großartige Fachsimpeleien können Sie sich übrigens auch sparen. Wenn ihr wirklich an einer Superlektion über Kunstgeschichte gelegen ist, kann sie Vorlesungen darüber besuchen. Vergraulen Sie sie also nicht, indem Sie Lehrmeister spielen und alles wissen - oder noch schlimmer, alles besser wissen.

Nachdem nun klar sein dürfte, wie Sie's nicht machen, hier natürlich auch ein paar Anregungen dafür, wie man's machen kann. Die Taktik besteht aus drei Teilen.

Vorspiel
Wenn Sie die Frau, die Sie interessiert, gesichtet haben, folgen Sie ihr zuerst einmal eine Weile unauffällig, sprich unaufdringlich, und beobachten ihre Verhaltensweise. Wenn Sie den Eindruck gewinnen, dass sie sich wirklich für die Kunstwerke interessiert, müssen Sie Stadium II selbstverständlich anders gestalten, als wenn Sie zu erkennen glauben, dass "sie" das Museum aus primär demselben Grund besucht wie Sie - nämlich, um es zu zweit wieder zu verlassen.

Wenn Sie zu wissen glauben, zu welcher der beiden Kategorien besagte Dame gehört, können Sie sich ein wenig näher an Sie heranwagen. Lächeln Sie sie an - achten Sie auf Ihre Reaktion. Lächelt sie zurück, ist das Spiel schon halb gewonnen. Schaut sie stur an Ihnen vorbei, gibt es immer noch mehrere Möglichkeiten: Nun wird es, wenn Sie nicht gerade eine totale Aversion der Frau Ihnen gegenüber verspüren, Zeit, den direkten Annäherungsversuch zu wagen.

Der Spruch 1
Er ist für die Kunstinteressierte gedacht, die sich in erster Linie in Anbetracht der Kunstgegenstände und weniger der zu erobernden Männer im Museum befindet. Nach Möglichkeit sollte das, was Sie sagen, mit dem Objekt, das sie gerade betrachtet, in irgendeinem Zusammenhang stehen. Damit ist nicht gemeint, dass Sie bei einer Tut-ench-Amon-Ausstellung über die derzeitigen Goldpreise reden sollen. Statt dessen wäre ein Satz angebracht wie: "Was hätte er sich wohl gedacht, wenn ihm damals jemand erzählt hätte, dass in knapp dreieinhalb tausend Jahren unzählige Menschen in aller Welt schlangestehen, um seine Schätze bestaunen zu können?" oder "Was Tiffanys macht, ist wirklich Tand dagegen, finden Sie nicht auch?" oder "Meinen Sie, Liz Taylor kriegt Richard Burton irgendwann noch dazu, ihr was aus diesen Beständen zu erstehen?"

In einem Oldtimer-Museum, das Autos, Dampfloks, Kutschen ausstellt, fällt das Anbandeln besonders leicht. "Mein Wagen ist zwar nicht so schön, und gewaschen ist er auch nicht, aber dafür findet er garantiert immer den Weg in ein nettes Cafe. Hätten Sie Lust, mitzukommen?" Oder: "Wissen Sie, ob man diese Kutsche mieten kann? Ich würde gerne mal mit Ihnen darin spazieren fahren."

In einem Museum für moderne Kunst können Sie sich, vorausgesetzt, dass Sie sportlich sind, vor einem Warhol oder Picasso auf den Kopf stellen. Wenn die Frau Ihrer Wahl Sie dann entgeistert anschaut, können Sie wieder auf die Füße kommen und sagen: "Ich warv mir nicht sicher, ob das Bild auch richtig herum hängt." Oder: "Ist das nicht das Gemälde, das ( - ) gemalt hat, als er auf dem Kopf stand?" Sie können die Frau, mit der Sie flirten wollen, natürlich auch ganz einfach fragen, ob "sie" sich so ein Gemälde ins Wohnzimmer hängen würde - oder was sie an diesem oder jenem Künstler so fasziniert.

Auch bei den Klassikern brauchen Sie nicht todernst zu bleibenWenn irgendwo ein da Vinci in der Nähe ist, können Sie "sie" ruhig fragen, ob sie sich schon einmal überlegt hat, warum die Mona Lisa lächelt. Antworten, die Experten dazu gegeben haben, sind vielfältig. Manche glauben, sie lächle, weil sie sich auf eine Verabredung mit einem Herrn freue. Andere behaupten, sie zeige ein tapferes Lächeln, um den Tod eines ihr nahe stehenden Menschen nicht zu beweinen. Wieder andere sagen, ihr seien gerade ein paar Zähne gezogen worden. Und Tucholsky beantwortete die Frage mit dem Text eines amerikanischen Inserats: Die Mona Lisa lächelt, "weil sie Hitkinsins Verdauungspillen eingenommen hat und so von ihrer lästigen Verstopfung für immer befreit ist!"

Zu Rubens fällt einem auch schnell was ein. Etwa: "Das waren noch Zeiten, als nicht jede Frau ununterbrochen auf Diät war! Ich hoffe, sie sind es auch nicht - ich würde Sie nämlich gerne zum Essen einladen!"

Merke: Mit einem witzigen Spruch haben Sie wesentlich mehr Chancen, als wenn Sie verbissen versuchen ein "intellektuelles" Gespräch über Kunst zu führen. Dazu ist schließlich, wenn Sie die Dame näher kennen, immer noch genügend Zeit.

Der Spruch II
Ihn wenden Sie bei Frauen an, die mehr oder minder offensichtlich aus Interesse am lebenden Objekt im Museum herumspazieren. Ihr können Sie ganz einfach erklären: "Mein Horoskop hat recht gehabt. Da stand nämlich drin, dass sich völlig neue Perspektiven ergeben würden, wenn ich mich heute den bildenden Künsten widme. Und schon treffe ich Sie." Oder: "Sie sehen nicht so aus, als wenn Sie sich hier sonderlich amüsieren würden. Wollen wir nicht lieber einen Kaffee (ein Glas Wein) trinken gehen?" Oder: "Ich hab' da gerade ein Buch gelesen, in dem steht, dass die nettesten Mädchen (Frauen) in Museen zu finden sind. Drum bin ich hier - und es scheint wirklich zu stimmen." Sie können natürlich auch Ihre Telefonnummer sauber, sprich: gut leserlich, auf ein Stück Papier schreiben, es "ihr" in die Hand drücken und sagen: "Das habe ich gerade für Sie gemalt."

Abschleppen
Museen und Kunstgalerien haben einen großen Vorteil, den Sie nicht ungenutzt lassen sollten: Sie besitzen eine Cafeteria. Wenn Sie der Frau, die Sie aufreißen wollen, nicht von Kopf bis Fuß unangenehm sind, wird es Ihnen, mit ein wenig Geschick, so gut wie immer gelingen, sie zu einer Tasse Kaffee und einer Zigarette zu überreden. (Letzteres fällt natürlich flach, wenn sie Nichtraucherin ist, es bietet aber einen ungeheuren Anreiz, wenn sie dem Nikotin, das sie in den Ausstellungsräumen nicht genießen kann, verfallen ist!) In besagter Cafeteria haben Sie dann genügend Gelegenheit, Ihre Telefonnummern auszutauschen, sich gleich fest zu einem Drink, Essen oder anderen Museumsbesuch zu verabreden, den Rest des Tages gemeinsam zu verbringen.

Noch ein Tip: Wenn Sie das Museum schon ohne Erfolg dreimal abgelaufen haben, setzen Sie sich allein in die Cafeteria. Entweder entdecken Sie einen Tisch, an dem schon eine hübsche Frau sitzt, zu der Sie sich gesellen können - oder Sie harren dort erst einmal der Frauen, die da kommen mögen.

Theater

Wer geht schon gerne aus freien Stücken alleine ins Theater? Niemand, den ich kenne, zumindest. Wenn Sie also eine Frau ohne Herrenbegleitung im Theater entdecken, hat das zumeist einen der folgenden Gründe:

.... Sie ist vom Hauptdarsteller fasziniert und sieht sich die Vorstellung in der Hoffnung, dass er sie eines Tages auch sieht, jeden Abend an.
.... Sie hat es leid, jeden Abend wieder nichts im Fernsehprogramm zu finden, was sie interessieren könnte.
.... Ihr fester Begleiter ist entweder auf Geschäftsreise oder hat nun mal kein Interesse an Shakespeare oder Nestroy.
.... Sie liebt das Theater, würde es aber noch mehr lieben, dort einen Gleichgesinnten zu finden.

In jedem dieser Fälle dürfen Sie aber generell voraussetzen, dass die Frau, die Sie dort alleine treffen, entweder am Theater schlechthin oder zumindest an dem Stück, das sie sich ansieht, Interesse hat. (Es gibt zwar auch Frauen, denen weder das eine, noch das andere Spaß macht, aber die sind dann in Herrenbegleitung!) Mit anderen Worten: Während Sie in Museen durchaus Frauen aufreißen können, die Gotik nicht von Expressionismus zu unterscheiden wissen, werden Sie im Theater kaum eine Frau finden, deren Hauptinteresse darauf gerichtet ist, einen Mann wie Sie kennenzulernen. Letztlich steht die Zeit, die man sich passiv verhalten muss, in keinem Verhältnis zu der Viertelstunde Pause, in der man sich aktiv nach anderen Solisten umsehen kann. Das soll zwar nicht heißen, dass dass Sie im Theater wenig Chancen haben, Anschluss zu finden, aber es soll Sie davor warnen, sich das Theater als Jagdrevier auszusuchen, wenn Sie im Prinzip keine Freude daran haben. Außer wenn das Stück äußerst miserabel ist, können Sie einer Dame, die Sie interessiert, wohl kaum vorschlagen, die letzten drei Akte für einen Drink mit Ihnen sausen zu lassen, während Sie einen Museumsbesuch jederzeit abbrechen können, um sich anderen Dingen zu widmen.

Grundsätzlich gilt auch im Theater: Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, mit der Frau Ihrer Wahl schon in den ersten dreißig Sekunden fachsimpeln zu wollen. So viel Zeit bleibt Ihnen in der Pause nämlich nicht. Was Sie statt dessen tun können, ist, der sexy Frau Ihrer Wahl anzubieten, sich durch die Menge zu quälen und ihr einen Drink zu besorgen. Falls Sie fürchten, es nicht mehr zur Bar zu schaffen, nachdem Sie sie angesprochen haben, können Sie auch gleich einen Drink für sie bereithalten. Gin Tonic oder ein Glas Champagner oder trockener Weißwein mag zwar nicht ihr Lieblingsgetränk sein, aber hier ist es schließlich die Geste, die zählt. Den Drink können Sie ihr dann mit einem freundlichen Lächeln und Worten wie: "Ich hoffe, Gin Tonic ist Ihnen lieber als zu verdursten." oder: "Ich hatte leider keine Zeit, Sie nach Ihrem Lieblingsdrink zu fragen, aber ich dachte mir, ein trockener Wein ist besser als nichts." oder: "Ich hab mir gedacht, eine kleine Erfrischung kann nie schaden." In die Hand drücken. Sollte Ihnen Zeit bleiben, die Frau mit der Sie flirten bzw. die Sie aufreißen wollen, danach zu fragen, was sie trinken möchte, reden Sie nicht lange um den heißen Brei herum. Sagen Sie einfach: "Ich könnte es nicht ertragen, wenn Sie sich in das Gewühl an der Bar stürzen müssten - was kann ich Ihnen mitbringen?" oder: "Sie mögen doch sicherlich auch ein Glas Champagner - bleiben Sie ganz ruhig hier stehen, ich bin sofort wieder da!" So ein Satz gibt ihr immer noch Gelegenheit zu sagen, dass sie lieber Wodka mit Orangensaft hätte.

Sollte sie schon etwas zu trinken in der Hand haben und eine Zigarette rauchen, gibt es auch gute Anknüpfungspunkte. Einmal kann man ihr sagen, man wünschte, man würde selbst nicht auf dem Trockenen sitzen ("Wie haben Sie das denn so schnell geschafft, was zu trinken zu bekommen?") und man kann, wenn man selbst Raucher ist, seine Erleichterung darüber ausdrücken, dass wenigstens im Foyer geraucht werden darf.

Grundsätzlich macht es keinen großen Unterschied, mit welchem Spruch Sie ein Gespräch anfangen. Solange das Girl darauf eingeht, braucht man das Pausengespräch bis zum Klingelzeichen nicht abbrechen zu lassen. Und dann - dann muss man tief Luft holen und sich mit Ihr an der Stelle, an der man gerade steht - die findet sie nämlich wieder! - für nach Ende der Vorstellung verabreden.

Sollten Sie die Frau, die Sie unbedingt kennenlernen möchten, erst nach Theaterschluss entdecken, können Sie ihr immerhin noch anbieten, dass Sie ihr den Mantel oder ihre Jacke von der Garderobe mitbringen. Auch, versteht sich, damit sie nicht im Gewühl zerdrückt wird. Das wäre doch zu schade um sie - vor allem, weil Sie sie doch gerade erst gesichtet haben und sie gerne noch auf einen Drink oder ein Abendessen einladen würden.

Das Lokal, das Sie vorschlagen, befindet sich natürlich in Theaternähe und ist, außer es gießt in Strömen, zu Fuß zu erreichen. So machen Sie einen solideren Eindruck - keine Frau steigt nachts zu einem Fremden ins Auto, wenn er nicht Taxifahrer oder Notarzt ist. Wenn gerade dieses schnuckelige Lokal bis auf den letzten Platz besetzt ist - andere Leute wissen auch was gut ist, und Sie hatten (natürlich) nicht gebucht -, dann, aber erst dann dürfen Sie vorschlagen, in ein anderes Lokal zu fahren. Kennt sie eines, in das sie gern gehen würde? (Sie fragen sie deshalb, damit sie nicht den Eindruck gewinnen könnte, dass Sie sie verschleppen wollen!) Wenn ihr kein Lokal einfällt, dann sind Sie wieder mit Vorschlägen an der Reihe. Wie sie zu dem Restaurant, dem Bistro oder der Bar gelangen, können Sie ja dann mit ihr besprechen. Wenn Sie beide ein Auto haben, wird sie vermutlich hinter Ihnen herfahren. Wenn Sie keines hat und Sie motorisiert sind, sollten Sie ihr trotzdem noch die Möglichkeit lassen, lieber gemeinsam mit einem Taxi zu fahren. Wenn keiner von Ihnen einen Wagen hat, erübrigt sich eine große Diskussion.

Was aber, wenn sie zwar gern noch mit Ihnen essen oder einen Drink nehmen würde, aber gerade heute absolut keine Zeit hat? Dann verabreden Sie sich einfach für einen anderen Zeitpunkt und/oder tauschen Telefonnummern aus.

Konzerte

Klassische Konzerte werden wie "Theater" behandelt. Anderes bleibt Ihnen in der zumeist gediegenen Atmosphäre nicht übrig.

Rock-Konzerte fallen in zwei Kategorien. Bei denen, wo die Plätze numeriert sind und Ruhe im Saal herrscht - hier müssen Sie wie Sie es bei Klassischen Konzerten tun, vorgehen, nämlich wie im Theater. Einziger Unterschied: Wenn Sie und das Girl Ihrer Wahl die 60er oder 70er Jahre noch - wenngleich vielleicht nur knapp - miterlebt haben, dürfen Sie fachsimpeln. "Wird Ihnen nicht auch ganz anders, wenn Sie James Taylor Fire and Rain singen hören?" "Wissen Sie auch noch, wie Joe Cocker in Woodstock With a little help fromm y friends gesungen hat?" "Ist es nicht erstaunlich, dass Dr. Hook immer wieder mit starken Titeln aufwarten?" "Finden Sie es nicht auch erfreulich, dass neuerdings wieder so tolle Bands wie Foreigner auftauchen?"

Erst bei Rock-Konzerten, wo jeder umherlaufen kann, wie es ihm beliebt, wo es links und rechts nach Marihuana duftet, wo getanzt und geklatscht wird, haben Sie mehr Möglichkeiten, Mädchen anzumachen. Die erste Gelegenheit bietet sich, während die Vorgruppe spielt. Meistens - Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel - lohnt sie sich nicht anzuhören, und die Bar und die Flure wimmeln nur so von Frauen, die nicht schon Ohrenschmerzen haben wollen, bevor es richtig losgeht. Anknüpfungspunkt ist auch hier ein "fachgerechter" Spruch. "Einerseits finde ich es je grässlich, dass man erst diese Katzenmusik abwarten muss, bis man endlich das hört, wofür man hergekommen ist. Andererseits bin ich heute dafür ganz dankbar, sonst wäre ich Ihnen vielleicht nicht über den Weg gerannt."

Ansonsten findet man bei den gerade beschriebenen Rock-Konzerten schnell Anschluss, wenn man das Girl der Wahl fragt, ob sie weiß, wer da gerade den Joint raucht - oder ob sie mal ziehen möchte. Das alles muss natürlich in einem Ton passieren, der die Frau Sie nicht mit einem Polizisten vom Drogendezernat verwechseln lässt.

Weil's bei besagten Konzerten zumeist auch fast unerträglich heiß und stickig ist, können Sie sie ohne weiteres zu einer Erfrischung einladen. Wenn das Konzert zu Ende ist, selbstverständlich.

Noch zwei Dinge: Sollten Sie bereits graue Schläfen haben, werden Sie sich natürlich hüten, zu einem Punkkonzert zu gehen und dort versuchen zu wollen, mit flotten Sprüchen kleine Mädchen anzumachen. Auch beim Flirt soll man nichts übertreiben.

Und falls es Ihnen auch sonst weniger um das Konzert als ums flirten geht, halten Sie sich von Heino und Petzer Alexander fern. Die Frauen, die Sie hier finden, suchen meistens was für's Herz - und für immer.

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