Flirten in Kaufhäusern und Supermärkten
1. Vermeiden Sie sämtliche Läden zur Sommerschluss-, Winterschluss- und sonstiger Ausverkaufszeit.
2. Gehen Sie nie kurz vor Geschäftsschluss "einkaufen". Es sei denn, Sie haben es nicht auf eine Kundin, sondern die niedliche Verkäuferin abgesehen.
Prinzipiell haben Sie in jeder Abteilung Gelegenheit, genau das, oder vielmehr die Frau, zu finden, die Sie suchen. Hinter den Theken und Kassen wimmelt es nur so von weiblichen Wesen aller Altersgruppen und Typen: vom jungen Girl, das den Job nur so lange macht, bis es geheiratet wird und sich dann nur noch der Familie widmet, bis zur Studentin, die sich ihre Berufsausbildung verdient und nicht im Traum daran denkt, eines Tages nur ihre Blumen zu gießen und ihre Kinder zu kriegen.
"Vorsortiert" haben Sie die Frauen auch relativ schnell, weil die meisten von ihnen auch heute noch dazu neigen, einen Verlobungs- oder Ehering zu tragen, wenn sie einen besitzen.
Mit dem Personal zu flirten ist das geringste Problem. Schließlich ist es dazu da, Sie zu beraten und Ihnen bei Ihren Einkäufen zu helfen. Dabei lässt sich, selbst wenn Sie nicht zu den einfallsreichsten Männern gehören, mühelos ein Gespräch anfangen.
Was Sie allerdings unter keinen Umständen tun dürfen, ist, einer Verkäuferin, gleichgültig ob sie im Stress steht oder nicht, den Nerv damit zu töten, dass Sie die Frau stundenlang beschäftigen und dann nicht einmal eine Tafel Schokolade oder einen Teller kaufen. Sonst könnte sie schnell das Gefühl bekommen, Sie wollen sie auf - nicht in - den Arm nehmen.
Versuchen Sie's statt dessen mal mit der Masche: Anstatt an einem Tag die sechs Teller, die Sie brauchten, zu kaufen, erstehen Sie jeden Tag - bei derselben Verkäuferin, versteht sich - einen. Bis sie Sie, ohne indiskret sein zu wollen, fragt, was Sie damit bezwecken. "Sie kennenlernen!" ist dann Ihre Antwort. Dass sie Ihnen dazu dann die Gelegenheit gibt, ist recht wahrscheinlich. Man kann auch jeden Tag einen Kamm, oder sonst irgendeinen immer gleichen Krimskrams kaufen, solange, bis die Verkäuferin, die man ins Bett schleifen will, Sie endlich auf Ihre eigenartige Gewohnheit anspricht. In der Möbelabteilung ist diese Masche natürlich kaum drin. Es sei denn, Sie wollen sich sowieso gerade neu einrichten. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, mit dem weiblichen Personal warm zu werden:
Drücken Sie ihr einfach einen kleinen Frühlingsstrauß - wenn's unbedingt sein muss, auch eine Rose - in die Hand. Dazu können Sie dann sagen: "Ich wollte Ihnen nur eine kleine Freude machen, damit Sie was zu lachen haben, wenn irgendein Kunde sie heute nervt."
Laden Sie die Frau ganz einfach zu einem Kaffee, einem Drink, einem Essen ein. "Ich würde Sie gerne kennenlernen, aber hier kann man so schlecht reden." oder "Das Kantinenessen kennen Sie sicher schon auswendig, hätten Sie Lust, mit mir ins Restaurant zu gehen?" (Wenn die Mittagspause zu kurz ist, um außerhalb essen zu gehen, schlagen Sie das Kaufhaus-Restaurant - nicht den Schnellimbiss! - vor. Das ist immer noch besser als die Kantine.
Wenn eines der sexy girls im Verkauf - kurz vor Geschäftsschluss - einen gestressten Eindruck macht, sagen Sie einfach: "Sie sehen ganz so aus, als könnten Sie einen Drink gebrauchen."
Auch hier haben Sie grundsätzlich in jeder Kaufhausabteilung Gelegenheit, mit einer Frau zu flirten und anzubandeln. Die Baby- und Kinderbekleidungsabteilung und das Spielwaren- und Herrenbekleidungsdepartment sind zwar mit Vorsicht zu genießen, aber auch hier ist es absolut drin, dass die Frau Ihres Begehrens für ihr Patenkind oder ihren Vater einkauft.
Um in der Damenbekleidungsabteilung auf Jagd zu gehen, brauchen Sie wohl ein wenig mehr Chuzpe als in anderen Abteilungen - schließlich haben Sie da als Mann nichts zu suchen. Es sei denn, Sie wollen Ihrer Schwester oder Mutter einen Pullover, eine Bluse schenken. Und wenn das so ist, können Sie natürlich eine Kundin, deren geschmackvolle Erscheinung Sie bewundern, um Rat oder Hilfe bitten. Bei selbiger Gelegenheit können Sie natürlich auch über eine Frau stolpern, die gerade ein Kleid, eine Bluse, einen Hosenanzug anprobiert und sich derzeit damit begnügt, den Spiegel nach seiner Meinung zu fragen. Schon können Sie einhaken und Ihr sagen, ob ihr besagtes Kleidungsstück steht. Und wie. Und natürlich, dass Sie nichts mehr entzücken würde, als wenn die Trägerin das neue Kleid mit Ihnen einweihen würde. Bei einer Tasse Kaffee. Oder Tee. Oder, wenn es ein schickes ist, bei einem Theaterbesuch.
Die Parfümerieabteilung ist als Jagdrevier für einen Flirt oder zwei wie geschaffen. Eine Frau, die sich ihr eigenes Parfum kauft, hat zumeist keinen Mann greifbar, der es ihr schenkt. Wenn Sie gerade gut bei Kasse sind, und die Frau Sie wirklich fasziniert, können Sie unter Aufbietung Ihres gesamten Charmes, sagen: "Ich finde, keine Frau sollte sich ihr Parfum alleine kaufen - lassen Sie mich das mal machen." Dann gehen Sie damit zur Kasse, zahlen, drücken ihr die Tüte in die Hand und machen auf dem Absatz kehrt. Nicht zu schnell, versteht sich, denn sie soll ja noch Gelegenheit haben, ihnen nachzukommen und dankeschön zu sagen. Dieses Spielchen müssen Sie dann besonders cool weiterspielen. Sie soll schließlich nicht glauben, dass Sie "sie" kaufen wollten. So trinken Sie am besten mit ihr noch eine Tasse Kaffee - und verabreden sich für einen anderen Tag.
Bei Parfümerieartikeln, wie Haarwaschmitteln, Seife, Badezusätzen, können Sie sich als Mann ruhig "ihren" Rat holen. "Was hilft gegen Schuppen?" fragen Sie natürlich nicht! Oder Sie können sich einfach eine Dame greifen und sie bitten, Ihnen bei der Auswahl eines Rasierwassers, eines Eau de toilette oder was der Herr sonst noch braucht, behilflich zu sein. Woher sollen Sie wissen, ob ein Duft Ihnen steht, wenn niemand da ist, den Sie fragen können?
Den Trick, sich von Ihr helfen zu lassen, können Sie auch in anderen Abteilungen anwenden. Gleichgültig, wo Sie der Frau, die Sie anmachen wollen, über den Weg laufen, fragen Sie sie einfach, ob sie ein paar Minuten Zeit hat und so lieb wäre, ihnen dabei behilflich zu sein, eine neue Krawatte, ein Hemd, Manschettenknöpfe, einen Anzug auszusuchen. Das tun Sie allerdings nur, wenn Sie gerade wirklich eine Krawatte, ein Hemd etc. brauchen. Denn Sie sollten dann ihrem Rat auch folgen und besagtes Stück auch kaufen. Es sei denn, ihr Geschmack ist so unterentwickelt, dass Sie sich darin nicht blicken lassen können. Aber dann haben Sie sowieso nicht viel verloren, wenn Sie diese Frau verärgern. Sollte es in dem Kaufhaus, in dem Sie gerade sind, nichts nach Ihrer beider Geschmack geben, können Sie sie vielleicht dazu bringen, mit Ihnen noch in einem anderen Laden nach dem was Sie erstehen wollen, zu suchen. Es muss ja nicht heute sein, wenn sie in diesem Augenblick keine Zeit mehr hat. Es versteht sich wohl weiterhin von selbst, dass Sie das Kleidungsstück, das Sie mit ihr ausgesucht haben, nun auch gern mit ihr zusammen ausführen würden.
Mit einer Frau, die unzählige Plastiktüten schleppt, ins Gespräch zu kommen, gehört zu den simpelsten Methoden, die Sie in einem Kaufhaus anwenden können. Bieten Sie der dem geplagten girl einfach an, den ganzen Kram zu tragen, weil Sie es nicht mitansehen können, dass sie sich so abrackert. Gleichzeitig können Sie sie zu einem Kaffee einladen, denn vom vielen Einkaufen ist sie sicherlich ganz kaputt.
Apropos Kaufhaus-Cafeteria: Eine der hübschesten Aufreißmethoden (bzw. Flirt Techniken), die mir untergekommen sind, war folgende: Der junge Mann, der sich neben mich und meine vielen Tüten setzte und selbst in etwa die gleiche Anzahl Einkaufstüten in der Hand hatte, bot mir einfach an, die Tüten mit ihm zu tauschen. Irgendwann fingen wir dann an, unsere Einkäufe auszupacken. "Mein Rasierapparat gegen Ihre Aretha-Franklin- und Ray Charles Platten. So kann ich mich wenigstens bei Ihnen rasieren, und Sie können die Platten jederzeit bei mir hören." "Ihre Bluse gegen meinen Pullover, so können Sie sich bei mir und ich mich bei Ihnen umziehen." Wenn Sie es schaffen, diese Nummer charmant und witzig zu bringen, kann es durchaus sein, dass ihre Bluse wirklich in Ihrem Schrank landet und sie dafür Ihren Rasierapparat in ihrem Badezimmer deponiert.
Die CD/Musikabteilung bietet ebenfalls ein großes sie allerdings Stockhausen, Heintje oder das Zillertaler Trio zur Kasse trägt, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Wollen Sie sich das wirklich antun? Falls Sie es wirklich nicht lassen können, bleibt Ihnen höchstens noch eines: Fragen Sie sie, wem sie die CD/DVD zum Geburtstag schenkt. Wenn sie Sie daraufhin ungläubig anschaut oder gleich in Lobeshymnen über die Musik ausbricht, gibt es nur noch eines: Ergreifen Sie, so schnell Sie können, die Flucht.
Die Sportabteilung ist, vorausgesetzt Sie sind selbst sportlich - oder zumindest einigermaßen gelenkig -, ein vorzügliches Jagdrevier. Wenn die Frau gerade einen Tennisschläger kauft, können Sie sie fragen, wo sie spielt, wenn sie Reithosen kauft, wo sie reitet, wenn sie Skier kauft, wo sie Ski fährt - und so weiter. Und dann können Sie das hot Girl ihrer Wahl fragen, ob sie nicht Lust hätte, mal in Ihren Club mitzukommen - vorausgesetzt, Sie haben einen.
In der Haushaltswarenabteilung wird es schon schwieriger. Zu Kochlöffeln und Dampfkochtöpfen kann einem beim besten Willen nicht viel einfallen. Hier heißt die Devise: weg vom direkten Thema. Sagen Sie statt dessen einfach: "Wenn Sie hier alles gekauft haben, was sie brauchen, können Sie sicherlich jemanden zum Tütentragen brauchen. Hier bin ich!"
Die Abteilung für Geschenkartikel hingegen bietet wieder viele Anknüpfungspunkte. Schnick-Schnack-Boutiquen natürlich ebenso. Hier können Sie die Frau, auf die Sie es abgesehen haben, mal wieder um Rat bitten. "Meine Sekretärin hat letztlich so viele Überstunden gemacht, meinen Sie, eine Frau würde sich über (dies oder das) freuen?" Oder: "Meine Cousine gehört zu der Frauen, die einfach alles haben. Glauben Sie, dies hier wäre was Nettes für jemanden, von dem man nicht weiß, was man ihm schenken soll?" Oder: Vielleicht können Sie mir helfen. Einmal brauche ich ein Gastgeschenk für eine Party, und zweitens würde ich Sie gerne zu dieser Party mitnehmen." (Sollten Sie diesen Spruch bringen, müssen Sie natürlich umgehend dafür sorgen, dass jemand in Ihrem Bekanntenkreis schnellstens eine Party schmeißt!) Sie können die Frau natürlich auch fragen, welches Gesellschaftsspiel Sie kaufen sollen - und sie dann einladen, mitzuspielen.
In der Schreibwarenabteilung können Sie verschiedene Kugelschreiber oder Füllfederhalter ausprobieren. Es versteht sich von selbst, dass Sie damit irgendeinen netten Satz oder Ihre Telefonnummer aufschreiben und ihr den Zettel in die Hand drücken. (Wie geduldig Papier ist, steht auf einem anderen Blatt.) Oder Sie können eine Karte mit einem witzigen Text aussuchen und Sie ihr - versehen mit (leserlicher!) Unterschrift und Telefonnummer - mit Worten wie: "die habe ich gerade für Sie gefunden" geben.
Wie Sie sehen, sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und mit ein wenig Geschick können Sie eine Frau sogar dazu bringen, dass sie die Delikatessen, die sie in der Lebensmittelabteilung kauft, noch am selben Tag mit ihnen verzehrt.
Sie brauchen nur in ihren Einkaufskorb zu schauen, und schon haben Sie eine grobe Vorstellung davon, mit welcher Art von Frau Sie drauf und dran sind zu flirten. Bei vier Typen Frau sollten Sie einen Flirt gleich vergessen:
Wenn sie Babynahrung kauft. Denn dann hat sie wahrscheinlich anderes zu tun, als mit Ihnen eine Affäre anzufangen.
Wenn Ihr Korb mit Gesundheitsfutter angefüllt ist. Dann lebt sie mit großer Wahrscheinlichkeit makrobiotisch, und das ist ein anderer Trip als der, den Sie mit ihr vorhaben.
Wenn sie nur abgepackte Waren einsammelt. Eine Frau, die nur aus der Dose kocht und Wurst und Käse abgepackt kauft, beweist damit so wenig Fantasie, dass sie Ihnen nach spätestens drei Tagen (wenn nicht schon am ersten Abend) langweilig ist.
Wenn sie von allem Familienpackungen einsammelt und auch ansonsten große Portionen (die allerdings nicht groß genug sind, um auf eine Party schließen zu lassen) einkauft. Dann hat sie vermutlich eine entsprechend große Familie, die ihr wohl kaum Zeit lassen wird, sich noch mit Ihnen zu beschäftigen.
Alle anderen Frauen allerdings, es sei denn, sie haben einen funkelnagelneuen goldenen Ring an der rechten Hand, sind einen Versuch wert, sie anzusprechen. Um sich aus der Masse der Männer, für die der Supermarkt ständiges Jagdrevier ist, herauszuheben, hier gleich die abgedroschenen Sprüche, die Sie auf gar keinen Fall bringen sollten:
"Können Sie mir sagen, wie lange ich ein Huhn braten muss?" Dieser Satz ist gleich aus drei Gründen dämlich: Einmal ist die Bratdauer auf der Plastikhülle des tiefgefrorenen Federviehs angegeben - und wenn Sie es frisch kaufen, können Sie den Metzger fragen. Zweitens gibt es Kochbücher, in denen Sie solche Dinge nachlesen können, und drittens sind Männer, vorausgesetzt, sie kochen überhaupt, bessere Köche als Frauen. Sind sie es nicht, gehen sie essen.
"Wo finde ich hier die grünen Bohnen?" ist ebenfalls tabu. Zumal Sie mit so einer Frage nur zu den grünen Bohnen, aber nicht zu einem Gesprächsthema kommen.
"Welches Fleisch kaufe ich am besten für ein Abendessen mit meiner Mutter und Schwester?" ist auch eine alberne Frage.
Aber:
"Welches Fleisch oder welchen Fisch soll ich besorgen, wenn ich Sie zum Essen einladen möchte?" klingt schon ganz anders.
Sie können die Frau, die Sie im Ihrer Phantasie bereits zu Ihrer Sammlung von naked girls hinzugefügt haben, auf die Sie deshalb ein Auge geworfen haben, auch fragen, ob sie das, was sie da gerade eingekauft hat, heute für sich selber kochen möchte, und ihr vorschlagen, dasselbe noch einmal zu besorgen, damit es für Sie beide reicht.
Oder Sie können ihr vorschlagen, dass sie das, was sie da eingekauft hat, in den Kühlschrank legt und statt dessen heute Abend mit Ihnen essen geht.
Sie können sie auch fragen, was sie mit der Ente vorhat, und ihr anbieten, dass Sie das Tier nach Ihrem Spezialrezept (das Sie natürlich in diesem Fall haben müssen!) zubereiten.
Sie können Ihren Einkaufskorb mit Oliven, Erdnüssen, Chips, Cashewnüssen, verschiedenen offenen Käsesorten und ein paar Flaschen Champagner füllen, damit auf sie zugehen und sie fragen, ob Sie damit die richtige Auswahl für einen gemütlichen Abend mit ihr getroffen hätten - oder was sie sonst noch gern mag.
Sie können, wenn Sie eine Ahnung haben, was es bei "ihr" zu essen geben soll, dieselben Lebensmittel einkaufen und ihr ein Wettkochen vorschlagen. Mit ihr oder Ihnen als erstem Preis für den Sieger.
Sie können Ihr ganz einfach sagen, dass Sie hoffen, dass sie ihre Spaghetti "al dente" kocht - so mögen Sie sie nämlich am liebsten.
Sie können auch mit leerem Einkaufskorb auf sie zugehen und ihr sagen, dass ihr Anblick Sie so verwirrt hat, dass Sie völlig vergessen haben, was Sie eigentlich einkaufen wollten. Und sie dann natürlich bitten, Ihnen zu helfen, ein Essen zusammenzustellen. Am besten natürlich eins für zwei.
Sie können ihr einfach den - noch möglichst leeren - Korb aus der Hand nehmen und sagen: "Heute brauchen Sie nicht einzukaufen. Ich hab' schon mehr als genug für uns zwei." (Das Hunde- oder Katzenfutter, das sie eingesammelt hat, legen Sie einfach mit in Ihren Korb. Die Zahnpasta selbstverständlich auch!)
Sie nehmen ihr am Ausgang die Tüten ab und sagen, dass Sie nun ihre Einkäufe nach Hause tragen.
Sie können sie auch fragen, welcher Wein ihrer Ansicht nach gut ist, ein paar Flaschen davon in Ihren Korb legen und sagen: "Gut, und was brauchen wir zu essen?"
Sollte eine Frau, die hauptsächlich tiefgefrorene Fertiggerichte und Dosen kauft, Sie alleine dadurch noch nicht genug abgeschreckt haben, können Sie ihr auch den Korb aus der Hand nehmen, ihn wegstellen und sagen: "Nun fangen wir noch einmal von vorne an. Selbstgemachte Reibekuchen, hausgemachtes Gulasch (oder was immer sie in ihrem Korb hatte) sind nämlich meine Spezialität."
Sie können natürlich, auch wenn es Überwindung kostet, ihren eigenen Einkaufswagen mit Dosenfutter füllen und dann mit traurigem Blick zu ihr sagen: "Es wäre zu schön, wenn Sie sich meiner erbarmen und entweder mit mir essen gehen oder mal für mich mitkochen könnten. Dieser Dosenfraß hängt mir zum Hals raus, aber ich kann leider nicht kochen. Und immer alleine essen zu gehen ist auch nicht sonderlich appetitanregend." (Das setzt natürlich voraus, dass Sie zu dem verschwindend geringen Prozentsatz von Männern gehören, die wirklich nicht mal ein Spiegelei braten können!)