Flirten mit der Frau eines anderen
- Sie mögen sich, haben Spaß miteinander, aber keiner von beiden ist in den anderen verliebt
- Sie sehen die Beziehung locker - sie liebt Sie heiß und innig
- Sie lieben sie abgöttisch, aber sie betrachtet Sie nur als eine willkommene Abwechslung ihres müden Ehelebens
- Sie stellen beide fest, dass Sie nicht mehr ohne einander leben können
Im zweiten Fall sieht das Ganze völlig anders aus. Vor allem dann, falls Sie auf die Idee kommen sollten, ihr die große Liebe (die Sie nicht empfinden) vorzuspielen. Vielleicht wussten Sie es noch nicht, aber die folgenden zwei Punkte sind harte Tatsachen:
1. Heutzutage reichen zunehmend mehr Frauen als Männer die Scheidung ein.
2. Frauen zeigen in punkto Liebe mehr Konsequenz als Männer. Während letztere sich, weil es ach so bequem (und generell wohl auch weniger kostspielig) ist, problemlos eine Ehefrau fürs Grobe und eine Geliebte für die Feinheiten halten, verhalten Frauen sich anders. Sie sind wesentlich eher dazu bereit, für den Mann, den sie wirklich lieben, ihren Ehemann und die damit verbundene finanzielle Sicherheit aufzugeben.
Treiben Sie das Spielchen, sie dem anderen auszuspannen, also nicht auf die Spitze. Sonst könnte sie eines Tages mit oder ohne Kind, aber bestimmt mit Koffer und Make-up vor Ihrer Tür stehen. Dann können Sie ihr zwar immer noch sagen, dass die Liebesschwüre, die Sie ihr gemacht haben, gar nicht ernstgemeint waren - aber der Zeitpunkt wäre doch ein wenig ungünstig gewählt. Im schlimmsten Falle müssen Sie die Beziehung zu dieser Frau gleich abbrechen - Sie finden hier schließlich genügend Anleitungen dafür, wie man heute flirtet und Frauen aufreißt.
Sollten Sie sie allerdings lieben und sie Sie nicht, dann möchte ich, ehrlich gesagt, nicht in Ihrer Haut stecken. Auch hier ist wohl das einzige Vernünftige, die begonnene Affaire - auch wenn's verflixt wehtut - kurz und bündig abbrechen, statt ein Leben im Schatten des anderen zu führen. Ihr größter Trost: Was wollen Sie mit einer Frau, die Sie nicht liebt? Als Freizeit-Amüsement zur Verfügung zu stehen, sind Sie sich hoffentlich zu schade.
Was den vierten Fall betrifft, so ist er leider auch nicht immer mit einem Happy-End versehen. Denn auch wenn Frauen in der Regel durchaus dazu bereit sind, Haus und Hof für den Mann ihres Lebens zu verlassen, können Sie ausgerechnet an die eine geraten sein, die das nicht tut. Dafür, wie Ihre Chancen stehen, gibt es eine Faustregel: Wenn sie "ihn" für Sie verlässt, dann tut sie das entweder relativ schnell - innerhalb eines Jahres - oder gar nicht.
Schafft sie es aus verschiedenen Gründen nicht, sich voll und ganz für Sie zu entscheiden, dann müssen Sie entscheiden, ob Sie in der Lage sind, mit der Beziehung, so wie sie ist, klarzukommen. Was Sie auf gar keinen Fall tun dürfen ist:
Sie anrufen und wenn "er" am Apparat ist, wortlos wieder auflegen. Wenn er Oliver heißt, dann fragen Sie eben, ob Sie Christoph sprechen können - zu dumm, Sie waren falsch verbunden. (Oft können Sie diese Masche natürlich nicht bringen - aber Sie müssen sich nun einmal damit abfinden, dass Sie mit Ihrem Telefonat warten müssen, bis "er" das Haus verlassen hat - oder auf ihren Anruf warten.
An Wochenenden, gesetzlichen Feiertagen, Festen wie Ostern, Weihnachten, Silvester darüber nachzudenken, was "sie" nun gerade tun oder lassen mag. So albern es klingt: Unternehmen Sie etwas! Nach Möglichkeit nicht alleine, sondern mit Freunden (frisch verliebte/verheiratete Pärchen ausgenommen!).
"Sie" emotionell zu erpressen versuchen. Wenn sie Sie auch liebt, wird es ihr schwer genug fallen, jeden Morgen neben dem falschen Mann aufzuwachen und ihren Kindern gegenüber die glückliche Mutter zu spielen. Und sich die Stunden, die sie mit Ihnen verbringt, stehlen zu müssen.
Eines Tages feststellen, dass es doch nicht mehr so weitergeht und im Alkohol Vergessen zu suchen. Holen Sie sich lieber auf dieser Website Tips, und machen Sie einen Spaziergang durch einen Park, gehen Sie in ein Museum, auf eine Party. Lesen Sie Kontaktanzeigen oder nutzen Sie eine Partnervermittlung. Oder legen Sie sich einen Hund zu. Alles Weitere ergibt sich dann schon von selbst.